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Recht 15. Februar 2026 7 Min. Lesezeit

DSGVO im Sportverein: Was Vorstände 2026 wissen müssen

Datenschutz betrifft auch Ihren Fußballverein. Wer Mitgliederdaten, Trainingszeiten oder Spielerpläne verarbeitet, unterliegt der DSGVO. Verstöße können teuer werden – bis zu 20 Mio. € oder 4% des Umsatzes.

Hinweis: Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich an einen Fachanwalt oder den Datenschutzbeauftragten Ihres Landesverbands.

1. Welche Daten verarbeitet ein Sportverein?

Mehr als Sie denken:

  • Mitgliederdaten: Name, Adresse, Geburtsdatum, Bankverbindung (SEPA)
  • Kontaktdaten: E-Mail, Telefon, WhatsApp-Gruppen
  • Sportdaten: Trainingszeiten, Spielergebnisse, Kaderlisten
  • Fotos/Videos: Mannschaftsfotos, Social Media, Website
  • Gesundheitsdaten: Verletzungen, Atteste (besonders sensibel!)

2. Die 5 häufigsten DSGVO-Fehler im Verein

❌ 1
Kein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
Pflicht nach Art. 30 DSGVO – auch für Vereine. Dokumentieren Sie, welche Daten Sie wo speichern.
❌ 2
WhatsApp ohne Einwilligung
WhatsApp teilt Metadaten mit Meta/USA. Ohne schriftliche Einwilligung jedes Mitglieds problematisch.
❌ 3
Fotos ohne Erlaubnis auf Social Media
Mannschaftsfotos auf Instagram? Nur mit dokumentierter Einwilligung. Bei Minderjährigen: Eltern!
❌ 4
Excel-Listen auf privaten PCs
Mitgliederlisten auf dem Laptop des Kassenwarts? Ohne Verschlüsselung ein klarer Verstoß.
❌ 5
Kein Datenschutz­beauftragter
Ab 20 Personen, die regelmäßig Daten verarbeiten, brauchen auch Vereine einen DSB.

3. Wie digitale Tools helfen

Die paradoxe Lösung: Mehr Digitalisierung = weniger Datenschutz-Risiko, wenn die Software stimmt.

Ein DSGVO-konformes Tool wie VereinsNeo bietet:

  • Server in Deutschland – keine Übertragung in Drittländer
  • Verschlüsselte Übertragung (TLS/HTTPS)
  • Keine Weitergabe an Dritte – keine Tracker, keine Analytics-Dienste
  • Löschkonzept nach Art. 17 DSGVO
  • Rollenbasierter Zugriff – Trainer sehen nur ihre Daten

4. Ihre DSGVO-Checkliste

Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten erstellt
Datenschutzerklärung auf der Website aktuell
Einwilligungen für Fotos dokumentiert
Auftragsverarbeitungsverträge mit Software-Anbietern
Keine Mitgliederdaten auf privaten Geräten
WhatsApp-Nutzung mit Einwilligung oder Alternative
Datenschutzbeauftragter benannt (wenn >20 Personen)
Löschfristen für ausgetretene Mitglieder definiert

Fazit

DSGVO im Sportverein ist kein Hexenwerk. Die größten Risiken entstehen durch ungesicherte Daten auf privaten Geräten und fehlende Einwilligungen. Ein DSGVO-konformes Tool ersetzt viele manuelle Prozesse und minimiert Risiken.

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